Ob im Sommer oder im Winter: Das Auto vor der Fahrt zu lange warmlaufen zu lassen, ist keine gute Idee. Möchten Sie wissen, wie lange Sie Ihren Motor optimal warmlaufen lassen sollten? Musher klärt Sie darüber auf.
DEN MOTOR IM STAND NIEMALS WARMLAUFEN LASSEN
Viele Autofahrer wissen es nicht, aber das Aufwärmen des Automotors im Leerlauf kann Probleme ernsthafte Probleme für das Fahrzeug verursachen. Diese Gewohnheit stammt aus einer Zeit, in der die Motoren von Autos auf einen Vergaser , die das Gemisch aus Verbrennungsluft und Kraftstoff bildet, um die Verbrennung des Brennstoffs zu beschleunigen.
Abgesehen davon, dass es sich um eine eine stark umweltbelastende Handlung; einen Motor laufen zu lassen, während das Auto steht, kann zu eine schlechte Schmierung der Teile aufgrund von Kraftstoffpartikeln, die sich an den Wänden des Brennraums ablagern. Dadurch entziehen Sie Ihrem Motor lebenswichtige Bestandteile (darunter Öl), die ihm einen normalen Betrieb ermöglichen. Auf lange Sicht kann er defekt.
OPTIMALE WARMLAUFZEIT DES FAHRZEUGMOTORS
5 bis 15 Minuten. So lange braucht Ihr Motor, um sich beim Starten aufzuwärmen. Je nach Fahrzeugmodell gilt: Je größer Ihr Motor ist, desto mehr Kraftstoff verbraucht das Aufwärmen im Leerlauf.
Der Kraftstoffverbrauch normalisiert sich wieder, wenn das Auto fährt. Sobald der Motor ausreichend warmgelaufen ist, erreicht das Fahrzeug wieder seinen normalen Verbrauch. Deshalb ist es wichtig, im Alltag einige einfache Maßnahmen zu ergreifen. Zum Beispiel ein eine sanfte und kontrollierte Fahrweise in den ersten Kilometern oder während der ersten zehn Minuten ermöglicht es,nach und nach eine geeignete Temperatur zu erreichen und dabei den einen langfristig gut funktionierenden Motor. Vergessen Sie außerdem nicht, dass eine regelmäßige Wartung Ihres Fahrzeugs immer notwendig ist!
ELEKTRONISCHE EINSPRITZUNG – WAS IST DAS?
Davon haben Sie sicherlich schon gehört. Die elektronische Einspritzung bezeichnet ein Versorgungssystem die 1967 die mechanische Einspritzung ersetzte. Das Ziel? Die Motorleistung verbessern und so das Luft-Benzin-Gemisch mithilfe sogenannter „intelligenter“ Systeme zu optimieren.
Heute verfügen alle auf dem Markt angebotenen Motoren über eine elektronische Einspritzung. Ein Unterschied besteht jedoch zwischen Benzin- und Dieselmotoren:
- Benzinmotoren: Diese sind mit Einspritzdüsen ausgestattet, die direkt im Zylinder angebracht sind, um eine vollständige Verbrennung zu fördern, eine bessere Leistung zu gewährleisten und gleichzeitig möglichst wenig Schadstoffe auszustoßen.
- Dieselmotoren: Bei diesem Motortyp wird in der Regel die indirekte Einspritzung bevorzugt. Ein Dieselmotor muss zwingend mit einem Abgasfiltersystem ausgestattet sein.
WAS DAS GESETZ SAGT
Artikel 2 derVerordnung vom 12. November 1963 über die von Kraftfahrzeugen erzeugten Abgase heißt es:
„Fahrzeuge, die abgestellt sind, müssen ihren Motor abstellen, außer wenn dies notwendig ist, insbesondere beim Kaltstart.“
Bei einem Verstoß erhält der Autofahrer eine Pauschalstrafe von 135 Euro.